
Vor dem Landgericht Leipzig muss sich ab Dienstag ein 53-jähriger Pole wegen mutmaßlichen Totschlags verantworten. Es wird ein langes Verfahren mit vielen Zeugen und Sachverständigen sowie eine Beweisführung voller Puzzleteile erwartet. Denn der Angeklagte bestreitet die Tat. Dem Mann wird vorgeworfen, am Silvestertag 2019 auf dem Gelände einer Autowerkstatt in Torgau einen Mann tödlich verletzt zu haben.
Opfer war brutal zugerichtet
Damals war das Opfer, ein 66 Jahre alter Torgauer - ebenfalls gebürtiger Pole -, mit dem Angeklagten wegen eines Auto- und Grundstückskaufs verabredet. Wie das Treffen ablief, ob es überhaupt eins gab, ist noch ungeklärt. Der Angeklagte behauptet, das Opfer beim Eintreffen bereits leblos gefunden zu haben, blutüberstömt und brutal zugerichtet.
Die Ermittlungsergebnisse indes passen nicht zu diesen Aussagen, sagt die Staatsanwaltschaft. Sie sieht im selbsternannten Zeugen auch den Täter, der sein Opfer mit Tritten tötete.
Quelle: MDR/ma
Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.08.2020 | 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig
August 25, 2020 at 11:38AM
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Mann in Torgauer Werkstatt getötet: Beschuldiger vor Gericht - MDR
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